Der Verband verzeichnet einen Rekord von 5.831 Auszubildenden im E-Handwerk und stellt damit die Attraktivität elektromonteursberufe in Baden-Württemberg unter Beweis. Die Ausbildung erstreckt sich von herkömmlichen Installationsaufgaben über Elektromobilitäts-Ladeinfrastruktur bis hin zu Photovoltaik und smarten Gebäudesystemen. Seit 2021 ermöglicht der Beruf Elektroniker für Gebäudesystemintegration umfassende Vernetzungskompetenzen. Parallel soll die geförderte Meisterqualifikation mit weniger Bürokratie den Weg in die Selbständigkeit ebnen. Unternehmen profitieren von qualifiziertem Nachwuchs und gestärkter Innovationskraft sowie Zukunftssicherheit.
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Hohes Interesse an Elektroniker-Ausbildung Energie- und Gebäudetechnik erneut bestätigt
Zum Ende des Jahres 2025 verzeichnen die Mitgliedsbetriebe des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg 5.831 aktive Auszubildende, ein Rekordwert seit fast 30 Jahren. Verbandssprecher Thomas Bürkle hebt die anhaltend starke Nachfrage junger Menschen hervor und verweist auf den enormen Fachkräftebedarf in allen Bereichen des E-Handwerks. Rund 90 Prozent der neuen Auszubildenden bilden sich zum Elektroniker oder zur Elektronikerin in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik aus. Diese Dynamik untermauert praxisorientierte Ausbildungskonzepte.
Auszubildende im E-Handwerk erlernen Elektroinstallation, Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Smartsysteme
Praktische Ausbildung im Elektrohandwerk umfasst Installation und Wartung von Elektroanlagen in privaten, gewerblichen und industriellen Objekten, Errichtung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sowie Aufbau und Pflege von Photovoltaik-Anlagen. Die Azubis lernen darüber hinaus Grundlagen der Gebäudesystemintegration, inklusive Sensorik, Steuerungstechnik und Energieoptimierung. Im Zusammenspiel mit digitalen Tools erwerben sie Fertigkeiten in Projektplanung, Fehleranalyse und Instandhaltung. So werden sie fit für innovative Lösungen in der Energie- und Gebäudetechnik. Sie erhalten offiziell praxisrelevante Fachkompetenznachweise.
Seit 2021 neue Elektroniker Ausbildung erweitert gewerkübergreifende Einsatzmöglichkeiten professionell
Der neue Ausbildungsberuf Elektroniker für Gebäudesystemintegration, eingeführt im Jahr 2021, vermittelt Fachkräften essentielle Kompetenzen zur Realisierung vernetzter Gebäudetechnik. Auszubildende erlernen die Integration von Sensor- und Aktorsystemen, Datentransport über Bussysteme, Programmierung von Automationssoftware sowie elektrotechnische Grundlagen. Diese breit angelegte Ausbildung eröffnet vielseitige Betätigungsfelder von Smart-Home-Lösungen bis zu Energie- und Gebäudemanagementsystemen. Interessierte finden umfassende Informationen zu Ablauf, Inhalten und freien Ausbildungsplätzen auf der Internetplattform www.e-zubis.de kostenfrei, detailreich und transparent auf e-zubis.de abrufbar.
Elektrohandwerk Baden-Württemberg startet mit 5.831 Azubi-Rekord ins neue Jahrzehnt
Mit dem Erreichen von 5.831 Auszubildenden im E-Handwerk setzt die Elektro- und Informationstechnik-Branche in Baden-Württemberg einen historischen Meilenstein. Dieser Höchststand seit beinahe drei Jahrzehnten belegt das anhaltende Interesse und die Anerkennung für technische Berufe. Die breit gefächerte Ausbildung verbindet klassische Installationsaufgaben mit modernen Lösungen wie Photovoltaik, intelligenter Gebäudetechnik und Elektromobilität. Dank praxisorientierter Lehrmethoden werden Nachwuchskräfte optimal auf anspruchsvolle Tätigkeiten und unternehmerische Herausforderungen vorbereitet. Ein deutlicher Hinweis auf Fachkräfteengpässe und Wachstum.
Viele Meisterabsolventen blockieren komplexe Verwaltungsformalitäten bei Unternehmensgründung im Handwerk
Obwohl der Fachverband seit langem stabile Höchstzahlen bei den Meisterprüfungen vermeldet, steht der Traum von der eigenen Firma oft auf der Kippe. Umfangreiche Dokumentationspflichten, bürokratische Meldeverfahren und langwierige Genehmigungsschritte erschweren die Existenzgründung. Viele Absolventinnen und Absolventen weichen deshalb in abhängige Beschäftigungsverhältnisse aus. Die Kombination aus administrativen Hürden und zeitaufwendigen Vorarbeiten lässt den Weg in die Selbstständigkeit als weniger attraktiv erscheinen. Finanzierungsnachweise, Versicherungsauflagen und hohe Startkosten erschweren zusätzlich den unternehmerischen Einstieg.
Finanzielle Meisterförderung wird ausgebaut, Gründungen erleichtert und Bürokratie reduziert
Die aktuellen Sondierungsergebnisse zwischen staatlichen Entscheidungsträgern und Branchenvertretern setzen positive Impulse für das E-Handwerk. Vorgesehen ist eine verstärkte finanzielle Unterstützung der Meisterausbildung, um angehende Fachkräfte vorzubereiten. Zugleich sollen Unternehmensgründer von einem schlankeren Genehmigungsverfahren und gezielten Bürokratieabbau profitieren. Präsident Bürkle sieht in diesen Reformansätzen Maßnahmen, die nicht nur die wirtschaftliche Dynamik im Elektro- und Informationstechnikgewerbe fördern, sondern auch junge Talente langfristig an die Branche binden. Er erwartet spürbare Effizienzgewinne und Wettbewerbsvorteile.
Mit einem modularen Ausbildungskonzept deckt das E-Handwerk in Baden-Württemberg traditionelle Elektrotechnik, Ladeinfrastruktur sowie erneuerbare Energien ab und garantiert hohe Ausbildungsqualität. Seit 2021 ergänzt der spezialisierte Beruf Elektroniker für Gebäudesystemintegration praxisnah und innovativ das Programm und vermittelt fundierte vertiefte Kenntnisse in vernetzten Gebäudetechnologien und nachhaltigen Energiesystemen. Die staatlich geförderte Meisterausbildung senkt finanzielle Hürden und Bürokratie. So erhalten junge Fachkräfte individuelle optimale Voraussetzungen, langfristige Perspektiven zu entwickeln und unternehmerisch erfolgreich zu sein.

