So wird das Praktikum zum Karrieresprungbrett

0

Ein Praktikum bedeutet für viele den Sprung von der theoretischen Ausbildung in die Realität der Arbeitswelt. Dabei gewinnen einige Praktikantinnen und Praktikanten nicht nur Berufserfahrung und verbuchen eine weitere Station im Lebenslauf: Sie werden im besten Fall vom Arbeitgeber übernommen. Wer einige Tipps befolgt, erhöht die Chancen auf eine Anstellung.

Engagement ist das A und O

Grundsätzlich ist es wichtig, im Praktikum Leistungsbereitschaft zu signalisieren. Das kann durch das Stellen fachlicher Fragen geschehen, aber auch durch die gewissenhafte Bewältigung der anfallenden Aufgaben. Hilfsbereitschaft zeugt ebenfalls von Engagement, ebenso wie das Einbringen von Ideen.

Darüber hinaus nehmen Arbeitgeber eigenständiges Arbeiten und das Übernehmen von Verantwortung positiv wahr. Und wenn im Team einmal besonders viel Arbeit anfällt, sollte sich eine Praktikantin oder ein Praktikant nicht scheuen, zusammen mit den anderen auch mal Überstunden zu machen.

Networking betreiben

Mindestens so wichtig wie das Engagement ist das Netzwerken während des Praktikums. Ihre neuen Kollegen lernen Praktikanten am besten kennen, wenn sie mit ihnen die Mittagspause verbringen oder an Team-Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit teilnehmen. Auch der Austausch mit anderen Praktikanten ist von Vorteil auf diese Weise kann man prima Eindrücke und Erfahrungen austauschen.

Nach Beendigung des Praktikums ist es ratsam, den Kontakt zu halten – am besten über soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn oder Facebook. Ex-Teilnehmer können mittels dieser Kanäle über ihren weiteren Werdegang oder Job-relevante Themen berichten und so im Gespräch bleiben. Auch über die Arbeitsagentur kann man sich Anregungen und Infos holen.

Video: Tipps fürs Praktikum

Recruiting-Programme nutzen

Besonders größere Unternehmen haben Maßnahmen entwickelt, die sehr talentierte Nachwuchskräfte nach dem Praktikum ans Unternehmen binden sollen. Wer es in solch ein Recruiting-Programm schafft, sollte unbedingt dabeibleiben. Die Programme bestehen aus angepassten Fachvorträgen, Fördermaßnahmen, Einladungen zu Messen, Auslandspraktika oder unternehmensinternen Events.

Eine Garantie für eine Anstellung stellen diese Programme zwar nicht dar – aber wer dazu eingeladen wird, hat definitiv beste Chancen auf einen Job im betreffenden Betrieb. Viele Firmen bieten mit ihrem Bildungsprogramm Ex-Praktikanten und Werkstudenten die Möglichkeit im Unternehmen Kontakte zu knüpfen. Zusätzlich bekommen sie Zugang zu internen Fachveranstaltungen und exklusiven Seminaren.

Manche Arbeitgeber geben ihren Praktikanten und Trainees erfahrene Mentoren an die Hand, um das Onboarding in den Job zu schaffen ( Foto: Shutterstock- Altrendo Images )

Manche Arbeitgeber geben ihren Praktikanten und Trainees erfahrene Mentoren an die Hand, um das Onboarding in den Job zu schaffen ( Foto: Shutterstock- Altrendo Images )

Von erfahrenen Mentoren profitieren

Manche Arbeitgeber geben ihren Praktikanten und Trainees erfahrene Mentoren an die Hand, um das Onboarding in den Job zu schaffen – so auch der Finanzdienstleister tecis. In einem auf der Xing-Seite von tecis verlinkten Artikel („Wie wir am besten voneinander lernen“) wird beschrieben, wie so ein Mentoring aussieht: So übernimmt der Mentor die Verantwortung für die Integration und die persönliche Weiterentwicklung des Trainees.

Er ist dabei vertrauenswürdig und hält sich generell zurück. Erst wenn sein Schützling nicht weiterkommt, unterstützt er sie oder ihn. Dabei setzt der Beistand seine eigene Position und seinen Ruf ein.

Unabhängig davon bestärkt der Coach seine Praktikanten beim Erreichen von Zielen. Er bringt sie bei tecis auf den Weg, ohne dabei eigene Interessen zu verfolgen.

Über den Autor

Avatar

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Lassen Sie eine Antwort hier